Sonntag, 19. März 2017
Geduld und kleine Schritte
Sonntag abend. Meine Schwägerin hat heute bei uns ihren Geburtstag gefeiert. Rücksicht. Sie hatte gedacht, dass wir nicht mit 4 Kindern aus dem Haus müssen, feiert sie bei uns. Was sich rausgestellt hat, sehr kluge Entscheidung. Denn bei uns kreist der Krankegeier. Magen-Darm, Erkältung, Rotze... Wir hätten gar nicht zu ihr fahren können. Nun destotrotz ist es ein ganz gelungener Tag geworden.
Wie war die Woche so. Habe ja schon länger nichts geschrieben. Ich schaffe es immer mehr mich rauszunehmen, wenn es mit mir nicht mehr geht. Das ist so 1-...mal am Tag. Vieles kann ich schon kompensieren, bin sehr stolz auf mich. So langsam kommt auch der Gedanke, dass ich wieder Freude an meinem Leben bekommen kann. Ob es ein Strohfeuer wird, kann ich noch nicht abschätzen. Also achtsam sein, im Hier und Jetzt leben und sich auch mal zu Sachen zwingen, die mir gut tun, obwohl ich lieber mit dem Arsch auf dem Sofa hocken bleiben möchte.



Fortsetzung folgt-->

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten :-P

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Dienstag, 14. März 2017
24 Stunden reichen einfach nicht
Ein neugeborenes Kind, eine Frau, die sich schonen soll, ein 5jähriger mit Magen-Darm, ein fast 2jähriger der vor Neugier und Eifersucht platzt und eine Erde die sich weiter dreht. Ich würde gerne ab und zu die Zeit anhalten. Einfach, um einige Sachen zu erledigen. Wo fange ich an? Ich habe keine Ahnung. Planen geht nicht. Mein Verhängnis. Ich brauche das. Also selektieren. Was ist wichtig/wichtiger? Es ist 21.37 Uhr. Eigentlich sollte ich ins Bett gehen, aber ich will nicht. Ich will die Ruhe genießen, die ich gerade habe. Ich weiß, dass ich morgen ausgeruht sein sollte, aber mein Wohlbefinden steht gerade an erster Stelle. Ich funktioniere den ganzen Tag, also möchte ich eine Zeit für mich haben, wo ich z.B. diesen Blog schreibe, weil es mir wichtig ist, wo ich auf dem Balkon sitze und eine Zigarette rauche, wo ich vielleicht was im Fernseher sehen möchte, was mich interessiert. Trotzdem sagt mir mein Verstand, "GEH INS BETT!!!" "SEI AUSGERUHT FÜR DEN NÄCHSTEN TAG!!!" Ich pfeiff drauf! Ich lasse es auf mich zukommen. Wird schon werden.



Fortsetzung folgt-->

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Montag, 13. März 2017
Die Glückshormone mitnehmen
Jetzt ist es schon 2 Tage her, dass mein 4. Sohn das Licht der Welt erblickt hat. Die Glückshormone standen in den Startlöchern und sprudelten aus mir heraus, als ich den Kopf sah. Es ging dann doch schneller als zu dem Zeitpunkt erwartet. Selbst die Hebamme war überrascht, dass er so schnell raus wollte. Man muss dazu sagen, dass er der Leichteste von den Vieren ist und so zu sagen irgendwie rausgefallen ist. Ein kleiner Sonnenschein. Aber das sind sie am Anfang immer. Kinder sind wie sie sind. Das mußte ich erst lernen. Ich bin froh, dass ich ein bißchen in meiner Psyche rumkramen kann, so kann ich auch besser die Gefühle meiner Kinder deuten. Hilft mir sehr. Also, dem nächsten Zeigen, wie Leben geht. Wir Eltern machen vieles gut und vieles vielleicht nicht gut, was die Entwicklung angeht, aber ich denke, wenn ich meinen Kindern zeige, wie Liebe geht, können es doch keine schlechten Menschen werden.



Fortsetzung folgt-->

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